Rezension zu " Das Juwel - Der schwarze Schlüssel "

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch das Buch " Das Juwel - Der schwarze Schlüssel " von Amy Ewing vorstellen, obwohl es die meisten von euch wohl bereits gelesen haben. ;) Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim lesen meiner Rezension!







Autor/in : Amy Ewing
Übersetzt von : Andrea Fischer
Verlag : Fischer Verlag
Titel des Buches : Das Juwel - Der schwarze Schlüssel
Einband : gebundene Ausgabe
Seitenanzahl : 400 Seiten
ISBN : 978-3-8414-4019-8
Preis : 18,99 € (D) 19,60 € (A)



Violet Lasting kehrt ins Juwel zurück – die Entscheidung. Der dritte Teil des dystopischen Fantasy-Bestsellers ›Das Juwel‹ von Amy Ewing.
Violet und der Geheimbund Der Schwarze Schlüssel bereiten einen Angriff auf den Adel vor, und Violet soll eine zentrale Rolle dabei spielen. Sie muss die jungen Frauen anführen, die die Auktion manipulieren und die Mauern der Einzigen Stadt zum Einstürzen bringen sollen. Doch Violet ist hin- und hergerissen. Ihre Schwester Hazel ist im Palast der Herzogin vom See gefangen. Um ihre Schwester zu retten, muss sie ihre Freunde und die gute Sache im Stich lassen und in das Juwel zurückkehren.






Cover :

Das Cover ist mal wieder atemberaubend schön! Die Farbauswahl, die Gestaltung einfach alles ist sehr gelungen. Ein wunderbares Finale, schon das Cover weist auf einen Umbruch hin...

Worum geht es in dem Buch?

Hier erwähne ich lieber nichts, da ich euch nicht spoilern möchte!

Schreibstil :

Der Schreibstil von Amy Ewing war wie gewohnt einfach fabelhaft - leicht, locker und flüssig geschrieben! Zudem ist der Schreibstil auch sehr spannend und vor allem fesselnd (!) gewesen, ich wollte das Buch - nein ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand. Der Spannungsbogen wurde auch wieder sehr schön aufgebaut, aber das Buch hatte natürlich auch wieder einiges an Tragik und Emotionen zu bieten. Ebenfalls hat die Autorin sehr bildlich und detailliert geschrieben, somit konnte ich (als Leser) mir alles wunderbar vorstellen, aber auch nachvollziehen.

Sonstiges zum Buch :

Der Einstieg ins Buch war trotz der langen Wartezeit sehr gelungen, da Amy Ewing teilweise Gedankenstützen mit eingebaut hat. Die Handlungabläufe sind wie gewohnt von Amy Ewing einfach grandios, klar, gut strukturiert, ein angenehmes Tempo und es wirkte auf mich auch nicht langatmig. Die Handlung war zwar etwas voraussehbar gewesen, dies störte mein Lese-Vergnügen allerdings nicht. Auch die Länge der " Revolution" war perfekt ausgewählt, es kam nie das Gefühl der Langeweile aus oder das etwas viel zu schnell vorangeht. Die Atmosphäre war von Anfang an sehr angespannt im Buch, bis sie schließlich "explodierte". Meine Erwartungen wurden erfüllt, bis auf ein paar Kleinigkeiten vielleicht, diese sind jedoch nicht erwähnenswert. 






Ich hatte das Buch in Rekordzeit verschlungen und auch sonst hat mir alles sehr gut gefallen, weshalb das Buch 5/5 Sterne bekommt.  








Liebst,
Annika!

Rezension zu " Elisabeth - Kaiserin wider Willen

Hallo ihr Lieben!

Heute mal wieder eine etwas " untypische " Rezension von mir. ;) Und zwar möchte ich euch das Buch " Elisabeth - Kaiserin wider Willen " von Brigitte Hamann vorstellen.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen meiner Rezension!






Autor/in : Brigitte Hamann 
Verlag : Piper Verlag
Titel des Buches : Elisabeth - Kaiserin wider Willen
Einband : Taschenbuch
Seitenanzahl : 640 Seiten
ISBN : 978-3-492-30180-0
Preis : € 16,00 (D) € 16,00 (A)


Das übliche süße Sisi-Klischee wird man in diesem Buch vergeblich suchen – Elisabeth, Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn, war eine der gebildetsten und interessantesten Frauen ihrer Zeit. Schon vor dem Attentat, das 1898 ihr Leben beendete, war sie zur Legende geworden. Brigitte Hamann schildert in dieser zum Standardwerk gewordenen Biografie das wirkliche Leben der Kaiserin. Die virtuos erzählte und historisch präzise Geschichte eines ungewöhnlichen Lebens.







Beginnen tue ich wie üblich mit dem Cover, welches mir sehr gut gefallen hat. Darauf abgebildet ist natürlich Kaiserin Elisabeth (Das bekannteste Bild von ihr meines Erachtens). Weiter kann ich auch nicht zum Cover schreiben, da eher der Inhalt von großer Bedeutung ist. Dies ist ein Buch welches jugendliche (meines Alters) wohl eher weniger ansprechen wird, da es sich um eine  Biographie handelt. Obwohl sie definitiv lesenswert ist, auch für die jüngere Generation! ;-)
Brigitte Hamann schildert in diesem Buch das wirklich Leben der Kaiserin, Elisabeth wird entzaubert, zumindest was das süße Sisi-Klischee angeht. Brigitte Hamann hat die Biographie sehr schön geschrieben anspruchsvoll, SEHR informativ, locker und flüssig, weshalb diese Biographie auch sehr gut zu lesen ist. Vor allem behält Brigitte Hamann die Fakten im Auge und verschönert das leben der Kaiserin Elisabeth nicht. Sie stellt die tatsächliche Elisabeth dar, nicht wie es so oft durch den Mythos Sisi erfolgt. Außerdem wurden viele Emotionen bei mir ausgelöst, einfach auch durch diese komplette Ehrlichkeit, die in dieser Biographie steckt. Ich habe nicht nur eine Biographie gelesen, sondern die Kaiserin Elisabeth ein wenig besser kennengelernt, ihre Persönlichkeit, vor allem durch ihre Gedichte - viele haben mich sehr bewegen können! Elisabeth war definitiv eine sehr beeindruckende Frau ihrer Zeit. Im Internet (nenne den Namen natürlich nicht!) habe ich auch gefunden, dass jemand in seiner Rezension schrieb das sie vollkommen " irre " gewesen sei. Auch wenn ich natürlich keine Historikerin bin, möchte ich das dementieren! Sie hatte vielleicht einen Wahn und war auch psychisch labil, aber irre?! Man sollte sich definitiv vor Augen halten, was Elisabeth alles durchmachen musste. Sie soll ein sehr naturverbundenes Kind gewesen sein und es war auch nicht geplant, dass sie Franz Joseph heiraten sollte - dies sollte Helene ihre Schwester. Nun denn, Elisabeth heiratete mit 16, musste weg von zu haus und an den Wiener Hof, musste Kinder gebären bis sie einen männlichen nachkommen zur Welt brachte und war allein am Wiener Hof. Und wie womöglich jeder weiß, hatte man am Hof benehmen vorzuweisen, welches Elisabeth gar nicht erlernt hatte (zumindest nicht das erwünschte). Dann die Auseinandersetzungen mit ihrer Schwiegermutter, ihre Kinder wurden ihr direkt nach der Geburt weggenommen, so etwas kann schon ziemlich traumatisch sein. Am Hof war sie auch nicht gerade beliebt...
Und da soll es frappant sein, dass sie psychische Störungen entwickelt hat? Und dann stand in dieser Rezension noch " zum Glück habe ich einen Job ".
Ich möchte mal ungeniert sein...
Elisabeth hat all diese " Störungen " sicher nicht ohne Grund entwickelt. Damals hatte Frauen nun mal nicht die Möglichkeit einen " Job " zu haben, streng genommen waren sie einfach nur Brutkästen, um kaiserlichen Nachwuchs auf die Welt zu bringen. Elisabeth hat es jedoch durch ihre Intelligenz und ihren Charme geschafft ein " freies " Leben zu führen, vor allem auch weil Franz Joseph vieles erduldet hat. Ihr könnt gar nicht glauben, wie wütend ich gerade auf diese Aussage bin!
Nun ja genug geschrieben oder besser gesagt aufgeregt...
Ich kann euch diese Biographie einfach nur ans Herz legen, da es grandios,tragisch,emotional und auch sehr zum nachdenken anregt.




P.S.
Schreibt gerne mal in die Kommentare, wie ihr das seht. Und vor allem habt ihr Interesse daran, wenn ich öfters Biographien etc. rezensiere?


5/5 Sterne








Liebst,
Annika!

Rezension zu " Smoke "

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch sehr gern das Buch " Smoke " von Dan Vyleta vorstellen, nochmals vielen lieben Dank an den Verlag für das bereitstellen des Rezensionsexemplares! 
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.









Autor/in : Dan Vyleta
Übersetzt von :
Verlag : carl's books
Titel des Buches : Smoke
Seitenanzahl : 624 Seiten
Einband : Paperback
ISBN : 978-3-570-58568-9
Preis : 16,99 € (D)


Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan ...
Smoke ist ein sprachmächtiger, überbordend einfallsreicher Roman und zugleich eine kluge Parabel, die facettenreich die existenziellen Fragen nach Macht und Moral, Wahrheit und Lüge, Gut und Böse beleuchtet.





Cover :

Das Cover gefällt mir sehr gut, da sich der Inhalt des Buches auf dem Cover wiederspiegelt. Das mystische des Covers wirkt sehr anziehend, generell wurde sich viel Mühe mit der Covergestaltung gegeben. 

Worum geht es in den Buch?

In dem Buch geht es hauptsächlich um Thomas und Charlie, jedoch kommen natürlich noch Nebencharaktere hinzu. Beide gehen auf ein Eliteinternat , denn ihre Eltern gehören zur Oberschicht. Doch geht es in dem Eliteinternat eher zu, wie in einem Gefängnis, denn es gibt strikte Regeln und harte Konsequenzen. Ihr Leben dreht sich einzig um Disziplin und Kontrolle - dies führt allerdings auch zu Rivalitäten unter den Jungen. Vor Angst folgen sie den Doktrinen, die ihnen von Geburt an aufgezwungen werden. Doch Thomas und damit auch Charlie sind anders, sie wollen die Wahrheit herausfinden. Was steckt hinter dem Rauch ? 

Schreibstil :

Anfangs war ich etwas skeptisch, da Dan Vyletas Schreibstil sehr außergewöhnlich und ungewöhnlich wirkte. Doch hat sich die anfängliche Skepsis schnell wieder legen können. Wie ich eben schon erwähnte ist Dan Vyletas Schreibstil außergewöhnlich, dennoch war das Buch spannend, flüssig und locker geschrieben. Nicht nur die Handlung wirkt düster und grau, sondern auch der Schreibstil - schwere Atmosphäre. Auch hat Dan Vyleta sehr genau und detailliert, somit auch sehr bildlich geschrieben. Oftmals hatte hatte ich durch Vyletas Können das Gefühl mittendrin zu sein, dass es überall raucht und düster ausschaut. Außerdem war Vyleta teilweise sehr metaphorisch vorgegangen, dass hat mir persönlich sehr gut gefallen. Dazu war Dan Vyleta sehr wortgewandt, aber auch sehr anspruchsvoll geschrieben. Nun habe ich leider auch noch etwas negatives und zwar; wirkte es einmal relativ langatmig, dadurch wurde die Spannung auch ein wenig genommen (ich möchte nicht näher drauf eingehen, da ich euch nicht spoilern möchte.)

Charaktere :

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, allesamt waren gut durchdacht und ausgearbeitet. Außerdem vermittelte jede einzelne Figur im Buch "Smoke" eine Botschaft, die jeder selbst interpretieren muss. Außerdem konnte man durch den vielen Wechsel der Charaktere, diese gleichermaßen gut kennen lernen und verstehen.
Thomas war ein sehr sonderbarer Protagonist, welcher mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben wird. Einerseits war er ein wenig unheimlich, anderseits aber auch sehr interessant, sympathisch und geheimnisvoll. Charlie war jedoch das komplette Gegenteil, weshalb die zwei wohl auch so gut zueinander passten, Denn er war sehr höflich, zuvorkommend, aber dennoch auch sehr mutig!

Sonstiges zum Buch :

Der Einstieg ins Buch war angenehm und leicht, aber dennoch auch spannend. Schon am Anfang des Buches konnte man das mystische spüren, auch die Stimmung war gleich düster. Jedoch war es anfangs etwas verwirrend, dass die Perspektiven ständig wechselten - d.h. mal aus der Ich-Perspektive des jeweiligen Charakters, mal aus der dritten Person. Dennoch war das nicht unbedingt negativ, da man als LeserIn viel mehr von dem jeweiligen Charakter kennenlernen und verstehen kann. 
Die Handlung hatte auch ein sehr angenehmes Tempo, da sie nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam voran ging. Obwohl die Handlung (wie schon einmal erwähnt) einmal etwas in die Länge gezogen wirkte, ein paar Seiten weniger wäre auch nicht ungeeignet gewesen. 
Die Thematik war absolut fantastisch, eine Mischung aus Fantasy,Thriller,Mystery und Historikroman - einfach grandios! Das Böse, die Sünde, alles Schlechte wird im Buch als rußschwarzer Rauch offenbart, welches nochmal mehr zum nachdenken anregt. Was bedeutet eigentlich die Moral? Moralvorstellungen werden in diversen Ausführungen präsentiert, außerdem übt Dan Vyleta damit Kritik an der aktuellen Gesellschaft - welches der Autor SEHR gut umgesetzt hat. Allgemein die Idee eine Sünde etc. durch Rauch sichtbar zu machen finde ich sehr faszinierend, um das nochmal zu unterstreichen! 
Für das Buch habe ich relativ lange gebraucht, doch nicht weil es mir nicht gefallen hätte, sondern vermutlich durch den besonderen Stil und Tiefgang der Geschichte. 
Das Ende des Buches hat mich allerdings nicht unbedingt zufrieden stellen können, da es ziemlich offen gehalten wurde. 









Das Buch ist ein anspruchsvolles Buch mit ziemlich viel  " Biss ". Es ist ein Buch, welches mir immer in Erinnerung bleiben wird, da es sich mit einem ziemlich realen Thema auseinandersetzt (Ich hoffe ihr wisst was ich mein). Außerdem konnte Dan Vyleta mich in dieser trostlosen, düsteren und mystischen Welt einfangen, dazu hat er außerdem die Atmosphäre immer gut gestalten und halten können. Das Buch "Smoke" bekommt 4,5/5 Sterne von mir.






Liebst,
Annika!